Geschichte
Die Nonnenstraße wurde in den 1860er Jahren in der Gemeinde Plagwitz angelegt und erhielt ihren Namen nach dem auf der gegenüber liegenden Elster-Seite befindlichen Waldstück »Die Nonne«. Dieses wurde nach dem mittelalterlichen Benediktinerinnen-Kloster St. Georg benannt.
Die wegen Wassermangels aus Hohenlohe, heute zur Gemeinde Kitzen im Landkreis Leipziger Land, kommenden Nonnen erhielten im Jahr 1245 durch eine Stiftung die Bauernwiesen bei Connewitz, das Nonnenholz und das Scheibenholz. Ihr dem Heiligen Georg geweihtes Kloster errichteten sie südwestlich außerhalb der Leipziger Altstadt im Bereich der heutigen Fritz von Harck-Anlage, neben dem Bundesverwaltungsgericht. Nach der Reformation in Leipzig 1539 verließen die Nonnen im Jahr 1541 ihr Kloster. Am 06.08.1543 kaufte die Stadt Leipzig das Kloster St. Georg. Nach 1545 wurden die Klostergebäude dann abgebrochen. Das Baumaterial diente zum Teil dem Wiederaufbau der Pleißenburg.
Leipzig Leipzig
Fritz von Harck-Anlage / Bundesverwaltungsgericht